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In einem Präsentationsteil erfuhren wir mehr über das Unternehmen und seine Aufgaben: Gerresheimer ist ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff für die internationale Pharma- und Healthcare-Industrie.
Das breite Angebotsspektrum erstreckt sich von Arzneimittelfläschchen bis hin zu komplexen Drug Delivery-Systemen wie Spritzensysteme, Insulin-Pens und Inhalatoren zur sicheren Dosierung und Applikation von Medikamenten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt an 45 Standorten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien rund 10.000 Mitarbeiter. Interessant auch, dass sich das Unternehmen aktiv auf die demografische Entwicklung eingestellt hat und schon seit Jahren aktiv um Fachkäftenachwuchs an Schulen, auf Messen etc. wirbt.
Nach einer Einführung in die Produktionstechnik ging es über die Einkleidung mittels Sicherheitsschuhen und weißen Kitteln zu einer ausgedehnten Betriebsführung. Dank der ausgeteilten Ohrstöpsel war die Lärmkulisse erträglich, die Hitze an den beiden Schmelzwannen für Klar- bzw. Braunglas hatte dafür etwas Ausdörrendes, die Werksleitung sorgte aber netterweise vorher und nachher dafür, dass wir mit viel Mineralwasser versorgt waren. Für Erheiterung sorgte dabei die humorvolle Information, dass in dem Werk aufgrund der arbeitsschutzrechlichen Regelungen der Berufsgenossenschaft per definitionem gar kein Heißarbeitsplatz vorliegen würde, weil die Mitarbeiter nicht ständig/ausschließlich an den heißen Punkten eingesetzt sind. Neben dem Leitstand konnten wir auch einen Einblick nehmen in den Verpackungsbereich, wo via Fließband die gerade hergestellten Glasprodukte ankamen, abkühlten und direkt versandfertig verpackt wurden.
Nach ca. 2.5 Std. waren wir alle um eine interessante Erfahrung in einem heimischen echten Produktionsbetrieb reicher.
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